Europäische Woche der Regionen und Städte  

Die Europäische Woche der Regionen und Städte (#EURegionsWeek) ist die größte jährliche Veranstaltung zum Thema Regionalpolitik. Im Rahmen dieser viertägigen Veranstaltung zeigen Städte und Regionen, wie sie Wachstum und Arbeitsplätze schaffen und die EU-Kohäsionspolitik umsetzen und verdeutlichen, wie wichtig die lokale und regionale Ebene für eine gute europäische Governance ist.

Seit ihren Anfängen hat sich die #EURegionsWeek zu einer einzigartigen Kommunikations- und Networking-Plattform entwickelt, die Regionen und Städte aus ganz Europa sowie deren politische Vertreter, Beamte, Experten und Wissenschaftler zusammenbringt. Dabei hat sie sehr erfolgreich vor Augen geführt, wie die Regionen und Städte EU-Mittel zur Verbesserung des Alltags der Bürgerinnen und Bürger einsetzen.

Wie sieht diese Veranstaltung konkret aus?

Im Oktober werden über 10 000 Personen, darunter mehr als 1 000 Redner aus ganz Europa und der Welt, an einem umfangreichen Programm teilnehmen, das Arbeitssitzungen, Ausstellungen und Networking-Veranstaltungen zum Thema regionale und lokale Entwicklung umfasst. Das Programm wird jedes Jahr an den spezifischen Kontext der EU-Agenda angepasst. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Warum eine Woche der Regionen und Städte?

Die Regionen und Städte sind an der Umsetzung der meisten EU-Maßnahmen beteiligt. Die Gebietskörperschaften in der EU sind für ein Drittel der öffentlichen Ausgaben (2 100 Milliarden Euro pro Jahr) sowie für zwei Drittel der öffentlichen Investitionen (ca. 200 Milliarden Euro) zuständig, wobei diese Investitionen häufig rechtlichen Bestimmungen der EU unterliegen.

Wie hat alles angefangen?

2003 lud der Europäische Ausschuss der Regionen, die Versammlung der Regional- und Kommunalvertreter der EU, in Brüssel ansässige Vertretungsbüros lokaler und regionaler Gebietskörperschaften bei der Europäischen Union ein, im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung, der sogenannten Open Days, ihre Türen für Besucher zu öffnen. Im Laufe der Zeit hat sich diese Initiative zu einer jährlichen Großveranstaltung entwickelt, an der auch die Europäische Kommission und andere Interessenträger beteiligt sind. 2016 wurde sie in „Europäische Woche der Regionen und Städte“ umbenannt, weshalb die Bezeichnung „Open Days“ wegfiel. Damit sollte eine Verwechslung mit dem „Tag der offenen Tür“, der jährlich in allen EU-Institutionen zeitnah zum Schuman-Tag im Mai in Brüssel stattfindet, sowie mit ähnlichen Veranstaltungen, die Kommissionsvertretungen in den Mitgliedstaaten aus demselben Anlass organisieren, vermieden werden.

Wer sind die Veranstalter?

Die Europäische Woche der Regionen und Städte wird gemeinsam vom Ausschuss der Regionen der EU (AdR) und der Generaldirektion für Regional- und Städtepolitik der Europäischen Kommission (GD REGIO) ausgerichtet. Zu Anfang des Jahres, meist im Januar, werden mittels eines Aufrufs entsprechende Partner gesucht. Nach diesem Aufruf werden Partner aus ganz Europa ausgewählt: Regionen und Städte, häufig in Zusammenarbeit zu bestimmten Themen (regionale Partnerschaften), Unternehmen, Finanzinstitute, internationale Verbände sowie Wissenschaftsorganisationen. Die Veranstaltungspartner sind aufgefordert, Seminare zu Themen von gemeinsamem Interesse abzuhalten, die häufig mit der Durchführung der europäischen Struktur- und Investitionsfonds und anderer EU-Programme in Zusammenhang stehen.

Wie ist das Programm aufgebaut?

Das Programm orientiert sich an einem Motto und an einer Reihe von Einzelthemen. Die Sitzungen werden von drei Kategorien von Partnern veranstaltet: 1. Regionen und Städte der EU, 2. institutionelle Partner der EU und 3. Unternehmen, Finanzinstitute und Verbände auf EU‑Ebene. Aufgrund der COVID-19-Pandemie findet die #EURegionsWeek seit 2020 in digitaler Form statt und umfasst virtuelle Arbeitssitzungen und Kontaktmöglichkeiten für Partner und Teilnehmer.

Wer nimmt an der Europäischen Woche der Regionen und Städte teil?

Es handelt sich um Teilnehmer mit einem spezifischen Interesse an der Regional- und Städtepolitik, also vornehmlich Beamte der kommunalen, regionalen, nationalen und EU-Ebene. Typischerweise gehören sie einer Regional- und Kommunalverwaltung an und nehmen zum ersten Mal an der Veranstaltung teil.

Welche Wirkung hat die Europäische Woche der Regionen und Städte?

Die Wirkung der Veranstaltung wurde von Anfang an systematisch ausgewertet. Die Teilnehmer haben insbesondere den Nutzen der Informationen, die sie von den EU-Institutionen erhalten, für eine professionelle Verwaltung der EU-Mittel sowie die Möglichkeit zur Kontaktpflege mit Kollegen aus anderen Ländern herausgestellt. Die Bedeutung der Veranstaltung lässt sich auch an der großen Medienresonanz ablesen. In den letzten Jahren kamen bis zu 300 Journalisten von Print- und Online-Medien sowie Radio- und Fernsehsendern aus ganz Europa für die Berichterstattung über die Veranstaltung nach Brüssel.

Wie bewerben Sie sich als Partner?

Bewerbungen können in der Regel ab Ende Januar eines jeden Jahres eingereicht werden. Weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie auf der Website der Europäischen Woche der Regionen und Städte (Rubrik „Partners“).

Wie melden Sie sich als Teilnehmer an?

Weitere Informationen zur Anmeldung als Teilnehmer finden Sie auf der Website der Europäischen Woche der Regionen und Städte (Anmeldungen ab Sommer möglich).

Wie können Sie den Newsletter abonnieren?

Hier können Sie den Newsletter der Europäischen Woche der Regionen und Städte abonnieren.


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