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Vorausschauende Governance: AdR-Führungsspitzenaustausch mit EP-Vizepräsident Negrescu

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  • Konstitutionelle und institutionelle Fragen

Am 3. März 2026 berief der Europäische Ausschuss der Regionen (AdR) seine Konferenz der Präsidenten zu einem aufschlussreichen Meinungsaustausch mit Victor Negrescu, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, ein, der sich auf die wesentliche Rolle der strategischen Vorausschau bei der Gestaltung der EU-Politik konzentrierte. Jelena Drenjanin, AdR-Koordinatorin für Vorausschau, nahm ebenfalls an der Aussprache teil. Vor dem Hintergrund rascher Veränderungen betonten die Mitglieder die zunehmende Notwendigkeit robuster Vorausschau- und Forschungskapazitäten auf allen Entscheidungsebenen.

Die AdR-Mitglieder hoben die zentrale Rolle der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften bei der Bewältigung des globalen Wandels hervor, der vom Klimawandel und der Digitalisierung über Fortschritte bei der künstlichen Intelligenz bis hin zu sich wandelnden demografischen Trends reicht. Sie betonten, wie die strategische Vorausschau die Behörden befähigt, über das Krisenmanagement hinauszugehen und eine langfristige Planung zu ermöglichen. Dieser Ansatz fördert eine größere Vorhersehbarkeit für die Bürger und stärkt das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Regierungsführung.

Der Vizepräsident des EP, Negrescu, stellte die Arbeit der Arbeitsgruppe des Präsidiums des EP zur Zukunft des Europäischen Parlaments vor und betonte, dass Instrumente wie evidenzbasierte Studien, Horizont-Scanning und Szenarioplanung für die Unterstützung der politischen Entscheidungsfindung von entscheidender Bedeutung sind. Diese Ressourcen tragen nicht nur dazu bei, künftige Herausforderungen zu antizipieren, sondern verbessern auch die Qualität und Glaubwürdigkeit der EU-Politik und stellen sicher, dass Entscheidungen auf einer gründlichen Analyse und zukunftsorientierten Perspektiven beruhen.

Im Rahmen des Austauschs wurde auch das unerschütterliche Engagement des AdR für eine vorausschauende Governance bekräftigt. Seit der Verabschiedung seiner ersten Stellungnahme zur strategischen Vorausschau im Jahr 2023 hat der AdR seine Tätigkeiten ausgeweitet, indem er den Austausch bewährter Verfahren zwischen Städten und Regionen aktiv gefördert und die Vorausschau zunehmend in seine Studien und politischen Initiativen integriert hat. Die Bedeutung der interinstitutionellen Zusammenarbeit – insbesondere mit dem Europäischen Parlament und im Rahmen des ESPAS (European Strategy and Policy Analysis System) – wurde als wesentlich anerkannt, um sicherzustellen, dass die lokalen und regionalen Perspektiven einen sinnvollen Beitrag zur langfristigen Strategie Europas leisten.

Der AdR würdigt die Offenheit des Vizepräsidenten des EP für die Zusammenarbeit bei der Vorausschau und der faktengestützten Sammlung in Fragen von beiderseitigem Interesse auf der Grundlage der erneuerten Vereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen dem Europäischen Parlament und dem Europäischen Ausschuss der Regionen. Dieser kollaborative und zukunftsorientierte Dialog stärkt nicht nur den Wert der strategischen Vorausschau innerhalb der EU, sondern veranschaulicht auch die laufenden Bemühungen um den Aufbau widerstandsfähiger, glaubwürdiger und auf die sich wandelnden Bedürfnisse der europäischen Gesellschaft zugeschnittener Strategien.

Anmerkung: Den Vorsitz der Aussprache mit dem Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments, Victor Negrescu, führte AdR-Präsidentin Kata Tüttő, an der Sari Rautio, Luca Menesini, Marco Marsilio, François Decoster, Marie-Antoinette Maupertuis, Tine Radinja und Jelena Drenjanin teilnahmen.

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