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Webinar zu generationenübergreifender Fairness bringt junge lokale Führungskräfte der Zukunft Europas näher

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Am 8. Juli 2026 versammelten sich rund 35 Mitglieder des Programms für junge Mandatsträger des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR) online zum Webinar zum Thema „Verwirklichung generationenübergreifender Fairness auf lokaler und regionaler Ebene“. An der Veranstaltung nahmen Tine Radinja (SI/Greens+PRO), Bürgermeisterin von Škofja Loka und AdR-Berichterstatterin für generationenübergreifende Fairness, Erica Bol von der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) der Europäischen Kommission und fünf YEP-Sprecher teil, um zu erörtern, wie die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften sicherstellen können, dass die heutigen Entscheidungen zu einer gerechteren Zukunft für künftige Generationen beitragen.

Das Webinar baute auf den laufenden Arbeiten des AdR zur Generationengerechtigkeit auf, einschließlich einer Konsultation im März 2025 zwischen Herrn Radinja und acht jungen Menschen. Sie spiegelte auch das in den Fraktionen des AdR geteilte Verständnis wider, dass Generationengerechtigkeit letztlich daran gemessen wird, was die politischen Entscheidungsträger von heute für künftige Generationen hinterlassen: Chancen, Nachhaltigkeit und Hoffnung.

Bei der Eröffnung des Webinars betont Herr Radinja, dass die Generationengerechtigkeit in den Städten, Städten und Regionen Europas beginnt. Er betonte, dass eine vorausschauende und faktengestützte Politikgestaltung den lokalen und regionalen Gebietskörperschaften helfen kann, künftige Herausforderungen besser zu antizipieren und Entscheidungen zu treffen, die nicht nur den heutigen Bürgern, sondern auch künftigen Generationen dienen.

Ausgehend von dieser Perspektive stellte Erica Bol, Expertin im EU Policy Lab (JRC), die Arbeit der Europäischen Kommission und die praktischen Instrumente vor, die entwickelt werden, um politische Entscheidungsträger dabei zu unterstützen, langfristiges Denken in die öffentliche Entscheidungsfindung zu integrieren. Sie fordert die Teilnehmer auf, Generationengerechtigkeit nicht als ein einziges politisches Ziel zu betrachten, sondern als einen kontinuierlichen kulturellen Wandel, der die aktive Beteiligung aller Generationen erfordert.

Generationengerechtigkeit in der Praxis: Erfahrungen der YEPs

Fünf YEP zeigten, wie Generationengerechtigkeit bereits in allen europäischen Gemeinschaften umgesetzt wird. Anhand von Erfahrungen aus Österreich, Portugal, Belgien und Deutschland tauschten sie praktische Beispiele für Jugendbeteiligung, generationenübergreifenden Dialog und zukunftsorientierte Politikgestaltung aus.

Flora Schmudermayer (AT/EVP), Gemeinderätin in Tulln, Österreich, hob partizipative Stadtplanungsprozesse hervor, die jungen Menschen eine stärkere Stimme bei der Gestaltung ihrer Gemeinden geben. Tiago Ricardo (PT/SPE), Bürgervertreter in der Gemeindeversammlung von Abrantes, stellte nationale und lokale Initiativen zur Förderung der Beteiligung junger Menschen, des Wohnungsbaus und des Wohlergehens vor, darunter den portugiesischen Index der Generationengerechtigkeit. Jean-Louis Hanff (BE/Renew), Stadtrat in Brüssel, tauschte sich über ein generationenübergreifendes Dialogprojekt aus, das jüngere und ältere Bewohner zusammenbringt, um die Herausforderungen der Digitalisierung anzugehen. Er argumentierte auch, dass die öffentliche Politik routinemäßig bewerten sollte, wer von Veränderungen profitiert, wer die Kosten trägt und wer Gefahr läuft, zurückgelassen zu werden. Jolien Wittemans (BE/EA), Stadtrat in Tremelo, Belgien, konzentrierte sich auf die besonderen Schwierigkeiten bei der Einbindung junger Menschen in ländliche Gebiete und die Notwendigkeit flexibler, jugendfreundlicher Beteiligungsmethoden. Caroline van Monsjou (DE/Greens+PRO), Bezirks- und Gemeinderätin in Baden-Württemberg, erläuterte Beispiele für partizipative lokale Demokratie und beschrieb, wie ihre Region Nachhaltigkeit und Folgenabschätzungen der Zukunft bei der Bewertung öffentlicher Investitionen und Infrastrukturprojekte nutzt.

In der anschließenden Diskussion ging es nicht nur um die Beteiligung junger Menschen, sondern auch darum, wie lokale und regionale Entscheidungsträger die Interessen künftiger Generationen besser in die Politikgestaltung integrieren können. Die Teilnehmer tauschten sich über politische Bildung, Nachhaltigkeitsbewertungen, Vorausschauinstrumente und die Rolle der Schulen bei der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements aus. Ein wiederkehrendes Thema des Webinars war die Notwendigkeit, Generationengerechtigkeit als Leitprinzip in allen Politikbereichen zu verankern, anstatt sie als separaten Politikbereich zu behandeln.

In seinen abschließenden Bemerkungen betonte Tine Radinja, dass Generationengerechtigkeit erfordert, dass die politischen Entscheidungsträger über die unmittelbaren Bedürfnisse hinausgehen und die heutigen Entscheidungen "zukunftssicher" machen. Er betonte, dass Städte, Städte und ländliche Gebiete alle Teil dieses Gesprächs sein müssen und dass die Stärkung junger Menschen nach wie vor von wesentlicher Bedeutung ist, um faire, resiliente und nachhaltige Gemeinschaften für die kommenden Generationen aufzubauen.

Nützliche Informationen

Dieser Artikel wurde im Rahmen des AdR-Programms „Junge gewählte Politiker“ verfasst.

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von Eva Tomara: yep-programme@cor.europa.eu
Tel.:
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