Deutschland
Mark SPEICH
Mitglied
Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen
Der Abfluss von Regenwasser wird bis 2040 durch ortsnahe Versickerung um 25 Prozent reduziert und die Verdunstung um 10 Prozentpunkte erhöht. Lebensqualität und Attraktivität der Städte werden erhalten, Schäden durch Folgen des Klimawandels wie Hitze, Stürme, Starkregen vermieden.
Im Fokus des Projekts „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ stehen Maßnahmen, die den Regenwasserabfluss in die Kanalisation reduzieren und die Verdunstungsrate erhöhen. So wird die Gefahr von Überflutungen infolge von Starkregen verringert sowie die Umgebung gekühlt. Dies stärkt die Klimaresilienz, also die Widerstandskraft gegen die Folgen des Klimawandels. Das Ziel lautet, bis 2040 mindestens 25 Prozent der befestigten Flächen vom Kanalnetz abzukoppeln und die Verdunstungsrate um zehn Prozentpunkte zu erhöhen.
Die Emschergenossenschaft als Projektpartnerin hat im Januar 2020 in Essen eine Service-Organisation eröffnet und damit eine wichtige Grundlage für die Umsetzung der Maßnahmen mit den beteiligten Kommunen und Wasserverbänden gelegt. Es gibt bis jetzt (Stand: 31.7.2020) über 80 Projektideen aus 17 Städten, insbesondere für Dach- und Fassadenbegrünungen, Regenwasserversickerung, vorbereitende Konzepte und Studien sowie für Umweltbildung. Mehr als 40 Förderanträge über eine Fördersumme von insgesamt rund 2,7 Millionen Euro wurden schon eingereicht. Weitere folgen in den nächsten Wochen.
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Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen
Die Fachkommission ENVE befasst sich mit Themen, die den europäischen Grünen Deal betreffen. Dazu gehören u. a. die Bereiche Umwelt, biologische Vielfalt und Kreislaufwirtschaft sowie die Null…