Die Fachkommission ENVE befasst sich mit Themen, die den europäischen Grünen Deal betreffen. Dazu gehören u. a. die Bereiche Umwelt, biologische Vielfalt und Kreislaufwirtschaft sowie die Null…
Für eine klimaschonende Zukunft der Moorlandwirtschaft ist ein Paradigmenwechsel erforderlich. Die hier vorgestellte Sphagnumfarm leistet einen wichtigen Beitrag zur Akzeptanzbildung und technischen Erprobung.
Mit der Einrichtung der „Sphagnumfarm Barver“ werden im Rahmen des Interregprojektes CANAPE in der Region Diepholz innovative Methoden erprobt und demonstriert, die bei anhaltender Nutzung die Ökosystemleistungen degradierter Moorökosysteme revitalisieren und ihre weitere Degeneration reduzieren.
CANAPE setzt dabei auf die intensive Einbindung regionaler Interessensvertreter sowie den Erfahrungsschatz und Synergien mit Projektpartnern aus dem Programmgebiet.
Für die Umsetzung von Paludikulturen spielen Test- und Demonstrationsanlagen eine wichtige Rolle. Hier können betriebliche Prozesse technisch und ökonomisch optimiert werden, Organisation und Strukturen einer Verwertungskette aufgebaut werden und durch Akzeptanzbildung die regionale Einführung erleichtert werden.
Vor diesem Hintergrund sollen mit der „Sphagnumfarm Barver“ bis 2021 Erfahrungen zu Einrichtung und Betrieb einer Sphagnumfarm auf regionaltypischem, degradiertem Hochmoorgrünland gewonnen werden:
- Anforderungen und technische Umsetzung einer Sphagnumfarm
- Anlagenmanagement (Etablierung, Bewässerung, Pflege, Ernte)
- Wirtschaftlichkeit: Erhalt von Arbeitsplätzen durch Torfmoosproduktion; Innovationsförderung; Torfmoose als gartenbauliches Substrat, als Spendermaterial für Renaturierungsflächen oder in Sonderanwendungen
- Öffentlichkeitsarbeit: Paludikultur als klimafreundliche, torferhaltende Form der Landwirtschaft
Die Fachkommission ENVE befasst sich mit Themen, die den europäischen Grünen Deal betreffen. Dazu gehören u. a. die Bereiche Umwelt, biologische Vielfalt und Kreislaufwirtschaft sowie die Null…