Österreich
Johanna MIKL-LEITNER
Mitglied
Landeshauptfrau von Niederösterreich, Niederösterreichische Landesregierung
Bodenschutzanlagen inklusive Windschutzhecken bzw. Mehrnutzenhecken sichern landwirtschaftliche Böden insbesondere gegen Erosion, sind wesentliche Bausteine von Biotopverbundsystemen und verbessern die Grüne Infrastruktur in Niederösterreich.
Boden ist primär die Grundlage für die Produktion von Lebens- und Futtermitteln, Rohstoffen und erneuerbaren Energieträgern. Darüber hinaus erbringen Böden weitere wichtige gesellschaftliche Leistungen (auch als Ökosystemdienstleistungen bezeichnet) wie Filterung von Niederschlägen, Speicherung und Rückhalt von Wasser, Pufferung von Schadstoffen, Speicherung und Bereitstellung von Nährstoffen, etc. Bodenschutzanlagen (inklusive Windschutzhecken und Mehrnutzenhecken) tragen wesentlich zur Sicherung und Erhaltung der Produktivität von landwirtschaftlichen Böden bei, insbesondere schützen sie unsere wertvollen Böden gegen die Erosion durch Wind und Wasser.
Das Land Niederösterreich fördert daher die Errichtung von Bodenschutzanlagen als wichtige Bausteine von Biotopverbundsystemen. Dies umfasst die Beratung, Planung, Pflanzung und Anwuchspflege von Hecken. Die Förderungswerbenden (private GrundeigentümerInnen, Gemeinden, bäuerliche Gemeinschaften) müssen die für die Errichtung der Anlagen erforderlichen Grundstücke zur Verfügung stellen.
Jährlich errichten die Bodenschutzstationen der NÖ Agrarbezirksbehörde ca. 20 ha neue Bodenschutzanlagen mit ca. 20.000 Bäumen und 60.000 Sträuchern. Seit mehr als 60 Jahren hat das Land Niederösterreich insgesamt mehr als 3.000 ha Bodenschutzanlagen errichtet, durch die rund 15% der Ackerfläche unseres Bundeslandes geschützt sind. Diese Hecken leisten einen wertvollen Beitrag zur Grünen Infrastruktur in Niederösterreich.
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Mitglied
Landeshauptfrau von Niederösterreich, Niederösterreichische Landesregierung
Die Fachkommission ENVE befasst sich mit Themen, die den europäischen Grünen Deal betreffen. Dazu gehören u. a. die Bereiche Umwelt, biologische Vielfalt und Kreislaufwirtschaft sowie die Null…