Präsentation von [Y] Factor: Housing for You[th]

Das Projekt [Y] Factor der Praktikanten und Praktikantinnen des Ausschusses der Regionen von Herbst 2025 wurde als Ausstellung mit dem Titel „Housing for You[th]“ konzipiert. Sie soll die Wohnungskrise in der EU beleuchten, jungen Menschen mehr Gehör verschaffen, bewährte Verfahren vorstellen sowie lokalen und regionalen Entscheidungsträgern einen Einblick in persönliche Erfahrungen geben.

© European Union / Giedrė Daugėlaitė

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Zusammenfassung des Projekts

In der Ausstellung „The [Y] Factor: Housing for You[th]“ wurden die Wohnungsprobleme, mit denen junge Menschen überall in Europa konfrontiert sind, anhand fünf zentraler Themen beleuchtet: Erschwinglichkeit, Lebensstandard, Druck durch Tourismus, Herausforderungen im ländlichen Raum und Diskriminierung. Für das Projekt haben wir zu jedem Thema recherchiert und Daten, bewährte Verfahren der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften sowie persönliche Erlebnisberichte junger Menschen zusammengestellt. In der Ausstellung wurden vom 2. bis 11. Februar im Foyer 5 des JDE-Gebäudes Daten, Erlebnisberichte und Lösungen in einem barrierefreien Format vorgestellt. Bei einem Auftaktempfang am 3. Februar konnten die Besucherinnen und Besucher sich über das Projekt informieren, Ideen austauschen und ihre Sichtweisen in die laufende Diskussion über die Wohnungssituation junger Menschen in der EU einbringen. Außerdem haben wir Informationen über die Arbeit hinter der Ausstellung in den sozialen Medien gepostet, um ein breiteres jugendliches Publikum anzusprechen und zur Mitwirkung anzuregen. 

Aufbau

Die Ausstellung war als Parcours konzipiert, bei dem die dramatische Lage auf spannende Weise geschildert, aber auch ein Hoffnungsschimmer aufgezeigt wurde. Die Besucherinnen und Besucher begegneten zunächst den Rechercheteams, die vergleichende Daten, bewährte Verfahren aus Regionen in ganz Europa und Hintergrundinformationen zu jedem der thematischen Aspekte präsentierten. Anschließend konnten sie das Video Shock factor mit digitalen Quizfragen und Datenvisualisierungen ansehen; darin werden vorgefasste Meinungen hinterfragt und Denkanstöße gegeben. Fünf Erlebnisberichte junger Menschen auf einem vertikalen Bildschirm boten anschließend einen persönlichen Blick auf die Wohnungskrise. Am Ende der Ausstellung konnten die Besucherinnen und Besucher ihre Gedanken auf Klebezetteln notieren und an einer Ideenwand anbringen, und über einen QR-Code eine Zusammenfassung der Rechercheergebnisse abrufen, um sich intensiver mit dem Thema zu befassen. Die Inhalte wurden auch in leicht verständliche Instagram-Posts und -Reels übersetzt, um ein junges Publikum anzusprechen. 

Ergebnisse

Die Ausstellung wurde am 3. Februar mit einem Empfang erfolgreich eröffnet, der sie breiter bekannt machen sollte. Dort konnten wir über 130 Gäste – Bedienstete der Institutionen, Mitglieder sowie externe Besucherinnen und Besucher – begrüßen. Auf dem Empfang sprachen AdR-Präsidentin Kata Tüttő, AdR-Generalsekretär Petr Blížkovský, der Generalsekretär von EuroCities, André Sobczak, die Generalsekretärin von Housing Europe, Sorcha Edwards, und der Leiter des EU-Büros von UN-Habitat, Dyfed Aubrey. Zudem konnten wir MdEP Alícia Homs Ginel, Mitglied des Sonderausschusses zur Wohnraumkrise in der Europäischen Union, begrüßen und durch die Ausstellung führen. Der Empfang bot Praktikantinnen und Praktikanten, Bediensteten, Mitgliedern sowie externen Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, das Projekt und das Thema untereinander zu diskutieren und neue Kontakte zu knüpfen.  

Wir freuten uns auch, am 2. Februar Glenn Micallef, EU-Kommissar für Generationengerechtigkeit, Jugend, Kultur und Sport, und Rareș Voicu, Präsident des Europäischen Jugendforums, durch die Ausstellung begleiten zu können. Zudem wurden wir eingeladen, das Projekt den AdR-Mitgliedern in vier Fachkommissionen – CIVEX, SEDEC, ENVE und COTER – sowie den Bediensteten im ASTnet_infopod des Netzwerks der AdR-Assistenten vorzustellen. 

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