Italy
Stefania PROIETTI
Mitglied
President of the Umbria Region
In ihrer ersten Sitzung des Jahres am 3. Februar erörterte die Fachkommission für Umwelt, Klimawandel und Energie (ENVE) des AdR die Prioritäten des zyprischen EU-Ratsvorsitzes für den ökologischen Wandel und die Vorbereitungen für die COP 31 der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) in der Türkei. Die Fachkommission ENVE nahm ferner eine Stellungnahme zu einer soliden Politik der EU an und führte einen Gedankenaustausch über den Vorschlag für ein europäisches Netzpaket.
Die Mitglieder begrüßten den Schwerpunkt des zyprischen EU-Ratsvorsitzes auf Wasserresilienz und Anpassung an den Klimawandel, wobei mehrere Redner auf Wasserstress als wachsendes Problem in den EU-Regionen hinwiesen. Der Vertreter der Ständigen Vertretung Zyperns stellte sicher, dass der Vorsitz darauf abzielt, systematische Alliierte-Umweltprioritäten in alle Politikbereiche einzubeziehen, um die Resilienz zu stärken, und eine stärkere Angleichung des langfristigen EU-Haushalts an die Klima- und Umweltschutzprioritäten zu erreichen.
Ein Vertreter der ständigen Delegation der Türkei bei der EU nahm an dem Treffen teil, um den Stand der Vorbereitungen für die COP 31 der UNFCCC, die im November in Antalya stattfinden wird, vorzustellen. Da sowohl die COP 31 als auch die COP 17 zur biologischen Vielfalt in Eriwan in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 stattfanden, betonten die Mitglieder, dass der Klimawandel und der Verlust an biologischer Vielfalt auf allen Ebenen, von der lokalen bis zur globalen Ebene, gemeinsam bekämpft werden müssen.
Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war der im Dezember vorgelegte Vorschlag der Europäischen Kommission für ein europäisches Netzpaket. AdR-Generaldirektorin Clare Coll eran Molloy (IE/Renew Europe), stellvertretende Bürgermeisterin des Bezirksrates von Clare, erklärte, dass in ihrer anstehenden Stellungnahme eine stärkere Einbeziehung der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften gefordert werde, um sicherzustellen, dass das Netzsystem für die Zukunft funktioniert und vor Ort bestmöglich umgesetzt wird. Die Stellungnahme wird auf der AdR-Plenartagung am 4./5. März verabschiedet.
Die Mitglieder nehmen ferner den Entwurf einer Stellungnahme zur soliden Politik der EU an, den Marieke Schouten (NL/Greens& Progressives), Stadträtin der Gemeinde Nieuwegein, vorgelegt hat. In der Stellungnahme wird die Kommission nachdrücklich aufgefordert, Lärm als zentrales Problem der öffentlichen Gesundheit, der Umwelt und der Wirtschaft mit dem gleichen Engagement und den gleichen positiven Ergebnissen wie Luftverschmutzung zu behandeln. Er soll auf der AdR-Plenartagung im Mai verabschiedet werden.
Schließlich führen die Mitglieder einen Gedankenaustausch im Hinblick auf eine künftige Stellungnahme zur Überprüfung der Umsetzung der Umweltpolitik mit der Berichterstatterin Stefania Proietti (IT/SPE), Präsidentin des Regionalrates von Umbrien. Frau Proietti wird den Stellungnahmeentwurf in der auswärtigen Sitzung der Fachkommission ENVE im Juni in Assisi zur Annahme vorstellen. In der Stellungnahme werden die Hindernisse für die Umsetzung der EU-Umweltvorschriften auf lokaler und regionaler Ebene analysiert.
Italy
Mitglied
President of the Umbria Region
Netherlands
Mitglied
Alderman of the Municipality of Nieuwegein