Ângela Machado
angela.machado@cor.europa.eu
Die entscheidende Rolle von Forschung und Innovation (R&I) bei der Förderung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit und der Verbesserung des Wohlergehensder Bürger stand im Mittelpunkt eines Workshops mit dem Titel „Shaping the EU’s Competitive Future with Research & Innovation – Enabling Communities to Live Better“, der am 8. Oktober im Rahmen der Europäischen Woche der Regionen und Städte (EWRC) stattfand.
In der Diskussion wurde hervorgehoben, wie die Erweiterung der EU im Jahr 2004 die Investitionen in FuEuI und verstärkte Reformen ankurbelte. Horizont Europa und die Kohäsionsfonds haben mit erheblichen Zuweisungen eine Schlüsselrolle gespielt. Die Nutzung der verfügbaren FuEuI-Mittel ist für den regionalen Wohlstand von entscheidender Bedeutung.
Der Workshop, der im Rahmen des Projekts "Knowledge Exchange Platform" (KEP 2.0) organisiert wurde, präsentierte lokale Erfolge, die durch EU-Mittel erzielt wurden, bewertete frühere Rahmenprogramme und untersuchte Verbesserungs- und Synergiemöglichkeiten. Auf der Tagung wurden konkrete Erkenntnisse aus den 20 Jahren seit der EU-Erweiterung und den 40 Jahren seit dem ersten Rahmenprogrammgewonnen.
Die Teilnehmer engagierten Referenten mit Schlüsselfragen, wie zum Beispiel: Wie haben die europäischen Programme (Kohäsionsfonds und Rahmenprogramme) bisher zur Überbrückung der Innovationslücke beigetragen? Was sind die wichtigsten Erwartungen und Empfehlungen der lokalen Gebietskörperschaften für das nächste Rahmenprogramm?
An der Podiumsdiskussion nahmen teil: AdR-Mitglied Kata Tüttő, stellvertretende Bürgermeisterin von Budapest, stellvertretende Vorsitzende der Fachkommission ENVE und der SPE-Fraktion; David Uhl íř, Vertreter der südmährischen Innovationsagentur; und Francesca Doria, stellvertretende Referatsleiterin bei der GD R&I. Moderatorin war Magda de Carli, stellvertretende Direktorin bei der GD R&I.
Kata Tutto (HU/SPE), AdR-Mitglied und stellvertretende Bürgermeisterin von Budapest: „Wenn wir über Innovation sprechen, sollten wir auch an den sozialen Bereich und die Demokratie denken. Obwohl sich die Menschen immer weniger in der Politik engagieren, bleibt das Vertrauen in die lokale Regierung bestehen. Daher sollten wir die Bürgerinnen und Bürger, vor allem die jungen Menschen, ermutigen, sich an der Politik zu beteiligen.
angela.machado@cor.europa.eu
Hungary
Mitglied
Member of the General Assembly of Budapest Capital