Theresa Sostmann
theresa.sostmann@cor.europa.eu
Die entscheidende Rolle der regionalen Zusammenarbeit, Innovation und strategischen Investitionen bei der Gewährleistung eines fairen und wirksamen Übergangs zur Klimaneutralität stand auf der Tagesordnung der Sitzung der Fachkommission für Umwelt, Klimawandel und Energie (ENVE)am 5. März. Der Stand der Energieunion, die Umsetzung des Klimaschutzes im Hinblick auf die COP30 und die Gestaltung von Naturgutschriften wurden während des Treffens ebenfalls erörtert.
In der Debatte über die Perspektiven des ökologischen Wandels in der neuen institutionellen Amtszeit der EU bekräftigten die Mitglieder der Fachkommission ENVE die Entschlossenheit der EU, in Klima- und Umweltfragen weltweit führend zu sein. Angesichts des zunehmenden globalen Wettbewerbs und der zunehmenden geopolitischen Herausforderungen betonten die regionalen und lokalen Entscheidungsträger die Notwendigkeit eines tiefgreifenden sozioökonomischen Wandels, um Klimaschutzmaßnahmen zu gewährleisten, und der europäische Grüne Deal ist nach wie vor von zentraler Bedeutung für Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit. In der Debatte mit einem Vertreter der Europäischen Kommission wurde die Notwendigkeit einer stärkeren regionalen Beteiligung an der Gestaltung der EU-Klimastrategie hervorgehoben. Regionen und Städte in ganz Europa haben eine starke Führungsrolle beim ökologischen Wandel gezeigt und sind am besten positioniert, um nachhaltige Lösungen an die lokalen Gegebenheiten anzupassen. Die Mitglieder der Fachkommission ENVE betonen, dass die Gewährleistung einer fairen und inklusiven Politik eine enge Zusammenarbeit zwischen den EU-Institutionen und den lokalen und regionalen Gebietskörperschaften erfordert.
Sie hoben auch hervor, dass sich die technologische Bereitschaft in verschiedenen Sektoren immer noch entwickelt und erhebliche öffentliche und private Investitionen erfordert. In diesem Zusammenhang sollte die EU neue innovative Lösungen fördern und neue Quellen mobilisieren, um saubere Industrien auf lokaler Ebene umzusetzen. Angesichts des direkten Zusammenhangs zwischen dem Verlust an biologischer Vielfalt, dem Klimawandel und der öffentlichen Gesundheit sollte die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für diese Themen weiterhin oberste Priorität haben, forderten die Mitglieder der Fachkommission ENVE.
Sie forderten ferner definierte Fahrpläne für die Klimaneutralität und betonten, dass klare, greifbare Ergebnisse erforderlich sind, um das Vertrauen und das Engagement der Öffentlichkeit zu gewinnen. Die Bürgerinnen und Bürger müssen echte Fortschritte sehen, um sich weiterhin für den ökologischen Wandel einzusetzen, der eine enge Kommunikation mit den lokalen Gemeinschaften erfordert.
Schließlich betonten die Mitglieder der Fachkommission ENVE, dass die EU ihr Engagement für Nachhaltigkeit aufrechterhalten muss, indem sie sicherstellt, dass wirtschaftliche und ökologische Ziele Hand in Hand gehen. Es wird von entscheidender Bedeutung sein, Innovationen zu fördern, die regionale Zusammenarbeit zu stärken und ehrgeizige Ziele zu setzen, um allen Bürgerinnen und Bürgern eine grünere und widerstandsfähigere Zukunft zu sichern.
Zitat:
Konstantinos Bakoyannis (EL/EVP), Vorsitzender der Fachkommission ENVE und Mitglied des Gemeinderates von Athen: „Wir beginnen unsere neue AdR-Mandatsperiode mit einer doppelten Herausforderung: Gewährleistung einer erfolgreichen Umsetzung der Ziele des europäischen Grünen Deals und gleichzeitig Suche nach neuen Wegen, um die Umwelt-, Klima- und Energiepolitik zu den Triebkräften für ein sichereres und wettbewerbsfähigeres Europa für die Menschen zu machen, und zwar gemeinsam mit den Menschen und nicht gegen sie. Ein wirksamer grüner Wandel, der positive sozioökonomische Auswirkungen auf unsere Gemeinschaften hat, hängt von ausreichenden Finanzmitteln ab: Wir, die lokalen und regionalen Entscheidungsträger, kennen den konkreten Bedarf an angemessenen Ressourcen für unsere Bürgerinnen und Bürger und unsere Verwaltungen aus erster Hand. Wir werden die Vorschläge für den neuen mehrjährigen Finanzrahmen aufmerksam verfolgen, um sicherzustellen, dass der neue langfristige Haushalt der EU alle Bedürfnisse der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften angemessen widerspiegelt, um unsere Gebiete attraktiver für das Leben, unsere familiengeführten Unternehmen wettbewerbsfähiger und unseren Planeten gesünder für unsere Kinder und Enkelkinder zu machen.“
Auch während des Treffens:
Die Mitglieder der Fachkommission ENVE führen eine weitere Aussprache über den Ozeanpakt und führen eine erste Aussprache über folgende Stellungnahmen:
„Standder Energieunion: Vorbereitung auf eine reibungslose Umsetzung der Energiewende im Einklang mit den Zielen von „Fit für 55“durch Berichterstatter Joško Klisović (HR/SPE), Mitglied der Versammlung der Stadt Zagreb
„Umsetzungdes Klimaschutzes im Hinblick auf den Beitrag der EU zur COP 30 der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen“,Berichterstatterin: Nadia Pellefigue (FR/SPE), Vizepräsidentin der Region Okzitanien
„Gestaltungvon Naturgutschriften: Ein Rahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt und der Ökosystemleistungen“,Berichterstatter: Rastislav Trnka (SK/EVP), Vorsitzender der selbstverwalteten Region Košice
Während der Sitzung wurde Hanna Zdanowska (PL/EVP), Bürgermeisterin der Stadt Łódź, zur Berichterstatterin für die Stellungnahme „Aktionsplan für erschwingliche Energie“ ernannt.
theresa.sostmann@cor.europa.eu
Greece
Mitglied
Municipal Councillor of Athens
Croatia
Mitglied
Member of the Assembly of the City of Zagreb
France
Mitglied
Vice-President of the Region of Occitanie
Slovakia
Mitglied
Chairman of the Košice self-governing Region
Poland
Mitglied
Mayor of the City of Łódź