Die Mitglieder der Fachkommission für natürliche Ressourcen (NAT) des Europäischen Ausschusses der Regionen kamen am 20. und 21. April zusammen, um die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) im…
Am 23. September,dem Europäischen Tagdesökologischen Landbaus,stellte die Europäische Kommission die Ergebnisse der vierten Ausgabe der EU-Bio-Auszeichnungen vor und würdigtedas Engagement von Akteurenentlang der ökologischen/biologischen Wertschöpfungskette, die zu innovativen, nachhaltigen und hochwertigen Projekten zur Stärkung der ökologischen/biologischen Produktion und des ökologischen/biologischen Verbrauchs in Europa beitragen. Mit den diesjährigen Auszeichnungen wurden die Gespanschaft Võru (Estland) als beste Bio-Region und Valpaços (Portugal) als beste Bio-Stadt ausgezeichnet.
Die Gewinner wurden von einer Jury aus Vertreternder Europäischen Kommission, des Europäischen Ausschusses der Regionen, des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses, von COPA-COGECA und IFOAM Organics Europe mit Unterstützung des Europäischen Parlaments und des Rates der Europäischen Union ausgewählt. Ihre Entscheidungen unterstreichen nicht nur herausragendeökologischeErrungenschaften, sondern auch den sozialen und wirtschaftlichen Wert, den der ökologische Landbau den lokalen Gemeinschaften bringt.
Während mit den EU-Bio-Auszeichnungen Exzellenz in sechs Kategorien gewürdigtwird, konzentriert sich der Ausschuss der Regionen (AdR)auf diejenigen, die den Beitrag der Regionen und Städte unterstreichen.
Gespanschaft Võru, Estland, beste Bio-Region: Võru County ist ein Pionier beim Aufbau eines nachhaltigen Bio-Lebensmittelsystems, das öffentliche Institutionen, Produzenten und die breitere Gemeinschaft integriert. Durch das Bio-Abkommen des Landkreises Võru verfügen nun alle städtischen Schulen und Kindergärten über mindestens 20 % Bio-Zutaten in der Gastronomie, unterstützt durch Schulungen, Studienreisen und Gemeinschaftsinitiativen. Dieser systematische Ansatz schützt nicht nur Boden, Wasser und Biodiversität, sondern stärkt auch die lokale Wirtschaft, unterstützt das ländliche Unternehmertum und schärft das Bewusstsein für eine gesunde, biologische Ernährung. Mit klaren Zielen und einer starken sektorübergreifenden Zusammenarbeit bietet der Landkreis Võru ein reproduzierbares Modell für Regionen in ganz Europa.
Gemeinde Valpaços , im Bezirk Alto Tâmegader RegionVila Real, Portugal, beste Bio-Stadt : Valpaços ist führend in Portugal im ökologischen Landbau mit 516 zertifizierten Produzenten und einem starken Fokus auf Nachhaltigkeit und Innovation. Die Gemeinde fördert kurze Lieferketten für Bio-Produkte,Bildungsgärten, Munic-Ipal-Kompostierung und einen Klimaaktionsplan und unterstützt gleichzeitig die lokale Produktentwicklung durch ihr Zentrum für Agrartechnologie und Technologietransfer. Der ökologische/biologische Sektor, einschließlich geschützter geografischer Angaben (g.g.A.) und geschützter Ursprungsbezeichnungen (g.U.) wie Wein, Olivenöl und Honig, wird durch politische Führung, gemeinschaftliches Engagement und sektorübergreifende Zusammenarbeit unterstützt. Valpaços zeigt, wie ländliche Städte Tradition, Innovation und Umweltverantwortung kombinieren können, um widerstandsfähige und nachhaltige Lebensmittelsysteme aufzubauen.
Zitate
Kirstine Bille (DA/Verts/ALE), Mitglied und Vertreterin des AdR in derJuryder Organic Awards: „Bio-Engagementbedeutet, in die Zukunft unserer Gebiete zu investieren. Mit der Bewerbung um die European Organic Awards bekräftigt Ihre Stadt oder Region ihre Führungsrolle für nachhaltige Landwirtschaft, gesunde Lebensmittel und eine widerstandsfähige lokale Wirtschaft.“
EU-Landwirtschaftskommissar Christophe Hansen: „Die Gewinner der EU-Bio-Auszeichnungen sind leuchtende Beispiele dafür, was die Bio-Bewegung in Europa erreichen kann: Sie verbinden höchste Umweltstandards mit wirtschaftlicher Resilienz und sozialem Engagement. Ihre Arbeit beweist, dass der ökologische Landbau nicht nur nachhaltig produziert, sondern auch Gemeinschaft schafft und die Zukunft gestaltet. Heute würdigen wir ihre Leistungen – und feiern die Stärke und das Potenzial des gesamten ökologischen/biologischen Sektors in Europa.“
Hintergrund
Video und Fotos von der Veranstaltung.
Mit den EU-Bio-Preisen werden konkrete Errungenschaften vor Ort gewürdigt, die Inspiration für die gesamte Union bieten. Sie unterstreichen auch die Bedeutung lokaler und regionaler Maßnahmen zur Unterstützung des ökologischen Landbaus, von Landnutzungspolitikenund Unterstützungsprogrammen für Landwirte bis hin zu lokalen Märkten und Initiativen zur Sensibilisierung der Verbraucher.
Während der ökologische/biologische Landbau in den letzten zehn Jahren stetig gewachsen ist, arbeitet die EU immer noch an ihremZiel der Strategie „Vom Hof auf denTisch“, bis 2030 25 % der landwirtschaftlichen Flächen im ökologischen/biologischen Anbau zu bewirtschaften. Lokale Initiativen wie die des Landkreises Võru und von Valpaços zeigen, wie Regionen und Städte diesen Übergang beschleunigen können.
Kontakt
Hélène Dressen
Tel: +32 471502795
Helene.dressen@cor.europa.eu