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Ländliche Gebiete in der EU: Programme, die von lokalen Aktionsgruppen und Gemeinschaften geleitet werden, müssen verstärkt und vereinfacht werden.

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  • Landwirtschafts-, Meeres- und Verbraucherpolitik
  • Entwicklung des ländlichen Raums
  • NAT (Commission for Natural Resources)

In der Fachkommission für natürliche Ressourcen (NAT)des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR) wurde in der letzten Sitzung des Mandats am 27. November erörtert, wiedie Programme LEADERfür die Zeit nach 27 und von der örtlichen Bevölkerung betriebene lokale Entwicklung (CLLD) zu einer besseren Umsetzung der langfristigen Vision für die ländlichen Gebiete der EU beitragen könnten.

Mit Blick auf die nächste Mandatsperiode 2025-2030 des AdR zieht die Fachkommission NAT eine Bilanz ihrer Beiträge in den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Landwirtschaft und Tourismus und ist entschlossen, die Stimmen der Regionen und Städte in diesen Politikbereichen weiter zu stärken, wobei sie sich auf ein einziges politisches Ziel konzentriert: Resilienz. Die Fachkommission NAT ist bereit, mit den beiden neuen Kommissionsmitgliedern im Bereich Vorsorge und Resilienz der EU-Gemeinschaften zusammenzuarbeiten, um alle Aspekte des Krisen- und Katastrophenmanagements zu untersuchen. 

Als Ko-Leiter desPakts für denländlichen Raum hat die Fachkommission NAT mit einer umfassendenStudie mit dem Titel „Ländliche Gebiete und die Geografie der Unzufriedenheit“, die am 5. Februar 2024 veröffentlicht wurde, eine hochpolitische Debatte über die Diskrepanz zwischen ländlichen Gebieten und europäischer Governance eingeleitet. 

Unter Hinweis auf das wachsende Gefühl der Marginalisierung und der Euroskepsis in den ländlichen Gebieten der EU betonten die Mitglieder der Fachkommission NAT heute das Potenzial der LEADER-Methode, die anschließend durch das politische Instrument der CLLD (von der örtlichen Bevölkerung betriebene lokale Entwicklung) über lokale Aktionsgruppen (LAG) abgedeckt wird. Dieser Ansatz mobilisiert und befähigt die lokalen Akteure wirksam, innovative und maßgeschneiderte Strategien zu entwickeln, mit denen die Grundwerte der EU wie Bürgerbeteiligung und sozialer Zusammenhalt gefördert werden. 

In einer Stellungnahme zum Thema „Wie die Programmplanung für LEADER und CLLD für die Zeit nach 27 zur besseren Umsetzung der langfristigen Vision für die ländlichen Gebiete der EU beitragen könnte“, die vonThibaut GUIGNARD (FR/EVP), Bürgermeister von Plœuc-l’Hermitage, geleitet wird,fordern die Mitglieder eine zuverlässige finanzielle Unterstützung für die von der örtlichen Bevölkerung betriebene lokale Entwicklung von CLLD-LEADER in allen Mitgliedstaaten nach 2027, die durch Beiträge aus den europäischen Strukturfonds im Rahmen eines einheitlichen Rechtsrahmens gespeist wird und die Umsetzung territorialer Strategien vereinfacht. Ferner fordern sie den Rat, das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten auf, die Initiative zu ergreifen, um die Verfahren für die Durchführung und Verwaltung des LEADER-Programms zu vereinfachen und zu konsolidieren. Schließlich wird in der Stellungnahme eine stärkere Anerkennung der LAG und die Beteiligung von jungen Menschen und Frauen an Entscheidungsgremien von LEADER-Projekten gefordert.

Die Stellungnahme wird auf der Plenartagung des AdR im Februar förmlich angenommen.

Zitat

Berichterstatter Thibaut GUIGNARD (FR/EVP), Bürgermeister von Plœuc-l’Hermitage und Präsident von LEADER France: „Für die Entwicklung des ländlichen Raums nach 2027 muss ein maßgeschneiderterer und flexiblerer Ansatz verfolgt werden. Wir schlagen vor, den Zugang zu Finanzmitteln zu vereinfachen, insbesondere durch fondsübergreifende Koordinierung und neue Finanzierungsinstrumente für die lokale Entwicklung. Wir fordern auch, die strategische Rolle der lokalen Aktionsgruppen (LAG) zu stärken, indem ihnen mehr Ressourcen und Autonomie zur Verfügung gestellt werden. Die LEADER-Programmplanung für die Zeit nach 2027 ist ein Eckpfeiler für die Stärkung ländlicher Gemeinschaften in ganz Europa. Durch die Konsolidierung lokaler Aktionsgruppen und die Förderung innovativer und ortsbezogener Strategien stellen wir ihnen die Instrumente und Ressourcen zur Verfügung, die sie zur Bewältigung künftiger Herausforderungen benötigen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dafür zu kämpfen, dass diese Strategien in den kommenden Programmplanungszeiträumen ihren rechtmäßigen Platz einnehmen.“

Hintergrund

Darüber hinaus stellte Julia BARABANOVA als Vertreterin der GD AGRI der Europäischen Kommission Aktualisierungen desToolkits für den digitalen Wandel  für Landwirte und ländliche Gemeinschaften vor.

Webstreaming der Sitzung. 

Der Begriff „LEADER“ stammt ursprünglich aus dem französischen Akronym für „Liaison Entre Actions de Développement de l'Économie Rurale“, was „Verbindungen zwischen der ländlichen Wirtschaft und Entwicklungsmaßnahmen“ bedeutet.

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