Pressemitteilung

Engpässe bei der Gesundheitsversorgung sind eine „Bedrohung“ für die soziale Resilienz der EU

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In einer von Birgitta Sacrédeus verfassten Stellungnahme betonten die Städte und Regionen der EU einstimmig, dass ein gut funktionierendes Gesundheitssystem eine tragende Säule der sozialen Resilienz der EU ist. 

In der am 14. Mai auf einer Plenartagung des Europäischen Ausschusses der Regionen verabschiedeten Stellungnahme wird betont, dass der Arbeitskräftemangel im Gesundheitswesen eine Reihe maßgeschneiderter Lösungen erfordert, da ihre Ursachen von Region zu Region unterschiedlich sind.   

In der Stellungnahme wird auch davor gewarnt, dass Gebiete ohne gute medizinische Versorgung in der Regel wirtschaftlich hinterherhinken, was ein Risiko für die Stabilität und Belastung der Notdienste darstellt.  

In der Stellungnahme wird auf die Bedeutung der Förderung gesunder Arbeitsplätze und des Schutzes der Arbeitszufriedenheit als Mittel zur Gewinnung und Bindung von Arbeitnehmern hingewiesen. Wirksame Führung wird als wichtiger Faktor identifiziert. In der Stellungnahme wird auch betont, dass weitere Anstrengungen unternommen werden müssen, um bedrohliche und gewalttätige Situationen im Gesundheitswesen zu beseitigen. 

In 19 der 27 Mitgliedstaaten sind die Gesundheitssysteme bis zu einem gewissen Grad dezentralisiert. Regionen verwalten in der Regel Krankenhäuser und sind wichtige Arbeitgeber im Gesundheitssektor. Da die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften häufig für Gesundheitsversorgung, Sozialfürsorge und andere soziale Dienstleistungen zuständig sind, wird in der Stellungnahme argumentiert, dass sie aktiv an der Entwicklung und Umsetzung aller EU-Beschäftigungsstrategien und -pläne in diesen Bereichen beteiligt werden sollten. 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO)rechnet bis 2030 mit einem Mangel an 4,1 Millionen Beschäftigten im Gesundheitswesen in der EU, obwohl der Sektor mehr Gesundheits- und Pflegefachkräfte beschäftigt als je zuvor. Dieses Defizit ist auf eine Vielzahl von Faktoren zurückzuführen, darunter die COVID-19-Pandemie, eine Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage sowie eine unzureichende Planung und Prognose. Niedrige Gehälter, eine Abwanderung hochqualifizierter Kräfte und schlechte Arbeitsbedingungen werden ebenfalls häufig als Faktoren genannt. 

Zwar erleben sie nicht alle Regionen in gleichem Maße, doch stehen viele Gebiete – insbesondere ländliche und abgelegene Gebiete – vor erheblichen personellen Herausforderungen. In der Stellungnahme werden die Mitgliedstaaten daher aufgefordert, die verfügbaren Daten zu nutzen, um medizinische Wüsten zu ermitteln, in unterversorgte Gebiete zu investieren und den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu verbessern. Gleichzeitig wird in der Stellungnahme die Notwendigkeit betont, Angehörige der Gesundheitsberufe anzuziehen, auszubilden und zu binden, wobei eine bessere Ausbildung und Laufbahnentwicklung gefordert und die Einstellung aus Nicht-EU-Ländern unterstützt werden muss. Er begrüßt daher den Vorschlag der EU, ein Instrument für die Abstimmung von Talenten zu schaffen: eine IT-Plattform, die den Abgleich von EU-Arbeitgebern mit Arbeitnehmern aus Nicht-EU-Ländern erleichtern würde. 

Zitate: 

Berichterstatterin Birgitta Sacrédeus (SE/EVP), Mitglied des Kreisrates der Region Dalarna: „Das Angebot an Kompetenzen erfordert Anstrengungen auf allen Ebenen und aus unterschiedlichen Perspektiven. Angesichts der demografischen Herausforderung und der Tatsache, dass die gesamte Gesellschaft auf Arbeit angewiesen ist, ist es nicht möglich, sich ausschließlich auf die Erhöhung des Personalbestands zu konzentrieren. Es gibt keine einfache Lösung. Es sind viele verschiedene Maßnahmen erforderlich.“  

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